Art Cologne


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Die Art Cologne ist die älteste Kunstmesse der Welt. Auf Initiative der Galeristen Hein Stünke und Rudolf Zwirner fand sie als „Kölner Kunstmarkt“ 1967 erstmals im Kölner Gürzenich statt. Das Geschäftsmodell der Kunstmesse vereint Kunstausstellung, Handelsplatz und Forum der Kunst.

 

Geschichte

Am ersten „Kunstmarkt Köln“ nahmen achtzehn Galerien teil; mit 15.000 Besuchern und einer Million Deutsche Mark Umsatz war die Veranstaltung ein großer Erfolg. Ausrichter war der von den Gründervätern Hein Stünke, Rudolf Zwirner und fünf weiteren Kollegen gegründete Verein progressiver deutscher Kunsthändler.

1968 zog die Messe in die geräumigere Kölner Kunsthalle um. Es wurden weitere Galerien zugelassen, auch aus dem Ausland, um im benachbarten Düsseldorf eine Konkurrenzveranstaltung mit internationaler Beteiligung zu verhindern. 1974 wechselte der Kölner Kunstmarkt in die Rheinhallen in Köln-Deutz. Die Organisation ging auf die Kölner Messegesellschaft über.

1975 änderte sich der Name der Messe zu „Internationaler Kunstmarkt“ (IKM). Erstmals wurde, in Kooperation mit dem Bundesverband Deutscher Galerien (BVDG), der „Art-Cologne-Preis“ verliehen. Die Messe fand abwechselnd in Köln und Düsseldorf statt. 1984 erhielt die Messe zum vorerst letzten Mal einen neuen Namen: Aus dem IKM wurde die Art Cologne, die fortan nur in Köln stattfand.
2007 wurde die Art Cologne vom traditionellen Herbsttermin ins Frühjahr verschoben. Im Herbst findet nun die vom heutigen Veranstalter Koelnmesse ebenfalls ins Leben gerufene Cologne Fine Art statt.

 

Umfeld

Schon seit Beginn 1967 hat der „Kunstmarkt Köln“ Konkurrenz im eigenen Umfeld. Da nie alle Galerien teilnehmen durften, die sich darum bewarben, fanden sich immer auch alternative Angebote im Kontext der Art Cologne: 1967 „Demonstrative“ Köln, 1968 „Prospect 68“ Düsseldorf, 1969 „Neumarkt der Künste“ Köln, 1971/72 „Internationale Kunst- und Informationsmesse“ Düsseldorf.
1992 rief der Kölner Galerist Christian Nagel die Gegenmesse „Unfair“ ins Leben; 1995 zählte Nagel zu den Mitbegründern des Art Forum Berlin, einer ausdrücklichen Konkurrenzveranstaltung. Seit 2003 etabliert sich die art.fair als Gegenmesse. 2007 starteten termingleich drei weitere neue Kunstmessen: die „Liste Köln“, die „Tease Art Fair“ und die „dc duesseldorf contemporary“.
1994 verlieh das Kölner Museum Ludwig im Rahmen der Messe erstmals den nach dem Sammler und Chefrestaurator des Museums Ludwig benannten Wolfgang-Hahn-Preis. 2006 erhielt Rudolf Zwirner, Mitbegründer der Art Cologne, diesen Preis.

 

ART COLOGNE Preise

Der ART COLOGNE Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird seit 1988 jährlich während der Messe vom Bundesverband Deutscher Galerien und Editionen (BVDG) gemeinsam mit der koelnmesse verliehen.
Den ART COLOGNE Preis 2009 erhielt Dr. Harald Falckenberg [1], weil er mit seiner Kunst-Sammlung Falckenberg zeitgenössische Kunst einem breiten Publikum zugänglich gemacht hat. Im Jahr 2010 wurde die Sammlerfamilie Grässlin wegen ihrer herausragenden Verdienste um die Vermittlung moderner Kunst mit dem ART COLOGNE Preis ausgezeichnet.[2]
Daneben werden seit 2006 in Kooperation von der Art Cologne und der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine der ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstvereine sowie der ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstkritik verliehen.[3]

 

Mitbewerber

Wichtige Kunstmessen sind heute neben der Art Cologne vor allem die Art Basel (die als die weltweit wichtigste Kunstmesse gilt) und in Miami Beach, die The Armory Show – The International Fair of New Art in New York City, The European Fine Art Fair (TEFAF) in Maastricht sowie die Frieze Art Fair in London.

 

Weblinks

 

Einzelnachweise

  1. Harald Falckenberg erhält ART COLOGNE-Preis. ArtCologne.de, abgerufen am 24. April 2009 (Presseinformation).
  2. Pressemitteilung der Art Cologne, Februar 2010 (abgerufen am 22. April 2010).
  3. Website der ADKV (abgerufen am 22. April 2010).

Quelle: Wikipedia

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